Danach sind die Preise für Lebensmittel - ausser für Zucker - global im achten Monat hintereinander gestiegen. Sie lagen bereits vorher auf dem höchsten Stand seit Einführung des Preisvergleichs 1990. Die FAO geht davon aus, dass dieser Trend bei den Lebensmittelpreisen nicht nachlässt.
Während der globale Index für Nahrungsmittel binnen eines Monats um 2,2 Prozent zulegte, war der Anstieg beim Getreide, darunter Reis, Weizen und Mais, mit 3,7 Prozent noch stärker.
Das Einkaufen von Lebensmitteln wird immer teurer. /


Er kletterte auf den höchsten Stand seit Juli 2008.
Vor allem arme Hauhalte betroffen
Ölpreissteigerungen könnten den schon prekären Nahrungsmittelmarkt weiter belasten, warnte David Hallam, FAO-Direktor der Handels- und Marktabteilung. Hohe Preise treffen vor allem arme Haushalte sowie Länder, die Nahrung importieren müssen.
Anfang des Jahres waren im von Nahrungsmittelimporten abhängigen Algerien wegen der Teuerung Aufstände ausgebrochen. Auch bei den Protesten in Tunesien spielten hohe Preise eine wichtige Rolle.