Die zwei Piloten seien vor Mitternacht ins Spital gebracht worden, sagte Luftwaffen-Sprecher Laurent Savary auf Anfrage. Er konnte keine Angaben machen in welches Spital sie gebracht wurden.
Der Helikopter vom Typ Cougar der Schweizer Luftwaffe war am Mittwochnachmittag im Maderanertal abgestürzt. Der leicht verletzte Loadmaster konnte schon bald durch einen Militärhelikopter ins Spital gebracht werden.
Schwierige Bergung
Die zwei schwer verletzten Piloten waren aber Stunden lang im Wrack eingeklemmt, auf der tief verschneiten Absturzstelle in 2300 Metern Höhe. Schlechtes Wetter erschwerte die Bergungsarbeiten.
Erst um 18 Uhr konnte man erstmals beim Wrack landen und den leicht Verletzten bergen und ins Spital fliegen. Später konnte auch eine Ärztin der Rega am Unfallort abgesetzt werden. Sie betreute die schwer verletzten, eingeklemmten Piloten, die bei Bewusstsein waren, bis zu ihrer Bergung.
Kurz nach Mitternacht erklärte dann Luftwaffen-Sprecher Savary, dass die zwei Piloten geborgen werden konnten. Nähere Angaben, etwa über die Art der Verletzungen, konnte er nicht machen.
Die zwei schwer verletzten Piloten waren Stunden lang im Wrack eingeklemmt. /

Erfahrene Piloten
Der Unfall ereignete sich in der dritten Woche eines Umschulungskurses für Cougar-Helikopter in Alpnach. Bei den Schwerverletzten handelt es sich um den Kommandanten und seinen Schüler, beides erfahrene Heli-Piloten.
Die Maschine war um 13.50 Uhr in Alpnach OW gestartet. Um 15.45 empfing die Rega ein Notsignal des Helis. Über zwei Stunden später konnte erstmals beim Wrack gelandet werden.
Der Untersuchungsrichter hat seine Arbeit aufgenommen. Beim verunfallten Helikopter handelt es sich um einen französischen Cougar, eine Weiterentwicklung des Super Puma.
Insgesamt hat die Luftwaffe 27 Maschinen vom Typ Super Puma bzw. Cougar. Sie fassen bis zu 18 Passagiere oder vier Tonnen Ladung. Es ist der zweite Unfall mit einem Super Puma/Cougar seit 1987 und der erste, der in der Ausbildung stattfand.