Die G8 wollen die Demokratiebewegungen in der arabischen Welt unterstützen. Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy hofft dabei, der Gipfel werde zum «Gründungsmoment» für eine neue Partnerschaft der G8 mit Nordafrika.
Mit den Spitzen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank wollen die G8-Staaten in Deauville ein «Massnahmepaket» auf den Weg bringen, zunächst für Tunesien und Ägypten. Mit konkreten Zahlen über Hilfszahlungen wurde am Donnerstag aber noch nicht gerechnet. Eine zentrale Rolle bei der Unterstützung soll die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung übernehmen.
Die Mächtigen treffen sich in Deauville. /


Der russische Präsident Dmitri Medwedew und der kanadische Premierminister Stephen Harper waren bereits in der Nacht in dem hermetisch abgeriegelten Seebad eingetroffen.
Gespräche über IWF-Chef-Nachfolge
Zu den Gästen Sarkozys gehören zudem US-Präsident Barack Obama, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister David Cameron, der japanische Ministerpräsident Naoto Kan und der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi. Zudem reisten EU-Kommissionschef José Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy als Beobachter aus Brüssel an.
Auch wenn es kein offizielles Gipfelthema ist, werden in Deauville auch Gespräche über die Nachfolge des zurückgetretenen Chefs des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, erwartet. Die französische Finanzministerin Christine Lagarde hatte am Mittwoch ihre Kandidatur für das Amt erklärt.