Currents präsentiert digitale Inhalte in einem Magazinformat, das für mobile Geräte optimiert ist. Anwender können die Medien kostenlos abonnieren. Zum Start in der Schweiz sind unter anderem die «Neue Zürcher Zeitung» und «National Geographic» dabei. Google hatte die App im Dezember zunächst nur für US-Nutzer herausgebracht.
Mit der App können sich Nutzer aus einem Angebot von Medien ein eigenes Nachrichten-Menü zusammenstellen. Die Optik erinnert an die populäre iPad-Anwendung Flipboard, die ebenfalls Inhalte aus dem Netz aufbereitet. Zu den deutschsprachigen Kooperationspartnern gehören auch die «Financial Times Deutschland», Zeitschriften wie «Kicker» und die Firma Blogwerk mit Blogs wie «Netzwertig». Aktuell sind die meisten Angebote jedoch englischsprachig.
Schweizer Nutzer können auch internationale Currents-Ausgaben einbinden.
Schweizer Nutzer können auch internationale Currents-Ausgaben einbinden. /


In den USA gibt es nach Angaben von Google bereits fast 400 Verlagspublikationen und mehr als 14 000 selbst produzierte Veröffentlichungen. Dazu gehören Versionen von Medien wie dem Online-Magazin «Huffington Post», dem TV-Sender «ABC News» und dem Wirtschaftsmagazin «Forbes». Auch RSS-Feeds und öffentliche Meldungen aus dem Sozialen Online-Netzwerk Google+ lassen sich einbinden.
Offene Publikationsplattform für Verlage und Blogger
Currents steht allen Medienhäusern und Bloggern offen. Sie können über eine Plattform eigenhändig Inhalte veröffentlichen. Design und Format lassen sich dabei an die eigene Marke anpassen - so dass jedes Angebot ein individuelles Erscheinungsbild hat. Im Gegensatz zu Angeboten wie Google Reader bleibt die Quelle der Nachricht deutlich erkennbar, was die Plattform für Verlage und andere Anbieter sehr attraktiv erscheinen lässt.
Die App erfordert mindestens Android 2.2 und ist kostenlos im Google Play Store erhältlich. Auch eine iPhone- und iPad-App soll es für iOS ab Version 4.0 geben. Die App synchronisiert Inhalte in wählbaren Abständen, so dass sie immer im Hintergrund läuft und daher dauerhaft einen kleinen Teil des Arbeitsspeichers belegt.