Dies komme beiden Seiten entgegen, teilte die Vollzugsstelle für den Zivildienst (ZIVI) am Mittwoch mit. Der Bund gewinne neue Einsatzplätze für die Zivildienstleistenden, und die Älplerinnen und Älpler könnten auf günstige Arbeitskräfte zurückgreifen.
Der Betrieb übernimmt Kost und Logis für den Zivi sowie weitere Kosten - Taschengeld, Abgabe an den Bund und Spesen - von knapp 1400 Franken für einen dreimonatigen Einsatz, für einkommensschwache Betriebe sogar weniger.
Alp Pflegen, kein Vieh treiben
Zivis helfen primär in der Pflege der Alp, wie es im Communiqué hiess.
Auf den Schweizer Alpen sollen neue Einsatzplätze geschafft werden. /


Sie arbeiten grundsätzlich nicht in der landwirtschaftlichen Produktion. Nur in Ausnahmefällen, etwa bei besonders schlechtem Wetter, dürfen sie das Vieh eintreiben oder beim Melken helfen.
Neue Lösungen gefragt
Die Vollzugsstelle für den Zivildienst muss aufgrund der in den vergangenen Jahren gestiegenen Anzahl Zivis neue Einsatzplätze finden. Der Bundesrat hat per Anfang Jahr die Grundlagen für Zivildiensteinsätze in der Alpwirtschaft geschaffen.
Seit Februar sind die Regionalzentren daran, verschiedene Betriebe zu kontaktieren. Umgekehrt können sich interessierte Älplerinnen und Älpler bei den Behörden melden.