Microsofts neue Wunderbrille «HoloLens» kann aus Sicht ihres Trägers virtuelle Objekte in den realen Raum projizieren. Dass sich die Technologie nicht nur für Windows-10-Anwendungen, Designer und Game-Freaks einsetzen lässt, haben Insider realisiert, lange bevor die breite Öffentlichkeit am Mittwoch über das Gadget informiert wurde. Zum Marktstart werden deshalb eine ganze Reihe von Anwendungen bereit stehen, die dazu beitragen können, drängende Probleme unserer Zeit zu lindern.
Merkel selbst lässt die Bombe platzen
Dennoch kommt es einer Sensation gleich, dass Angela Merkel heute am Rande des WEF in Davos verlauten liess, die deutsche Bundesregierung habe allein für Dresden bereits 35'000 holografische Brillen vorbestellt. «Wir haben immer gesagt, dass die realen Ängste der Bevölkerung ernst zu nehmen sind», wird die Kanzlerin auf verschiedenen Portalen zitiert.
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Der Anwendungszweck ist klar: Pegida-Aktivisten können dank «HoloLens» fortan in einer Welt leben, in der das Abendland hundert Prozent islamfrei wirkt. Arabische Schriftzeichen werden von der Brille in deutsche Sütterlinschrift umgewandelt, und wo eine finstere Burka-Trägerin steht, gaukelt die Brille dem Besitzer eine traditionelle Ossi-Tusse im üblichen Schlampen-Schlabber-Look vor.
Microsoft zeigt über sich die Nachfrage aus Ostdeutschland sehr erfreut: «Erste Versuche mit unseren Prototypen waren äusserst positiv.» Da die «HoloLens» der ersten Generation sicher noch nicht über die Rechenpower späterer Produkte verfügen wird, ist so ein holografischer Islam-Filter in einer Gegend, wo man dem Islam eigentlich kaum begegnet, sicher ein ideales Testgelände: «Die Brille wird vor allem Kebab in Currywürste umwandeln müssen, was grafisch wesentlich weniger Rechenleistung verursacht als eine ganze Moschee in die Dresdner Frauenkirche umzurechnen.»
Vorteile für beide Seiten
«Der unglaubliche Vorteil dieser Brille ist, dass sie beiden Seiten nützt», so ein Regierungssprecher, «denn ihr Formfaktor von der Grösse einer Skibrille bringt es mit sich, dass nicht nur der Pediga-Anhänger seine Welt verschönern kann, sondern auch alle andern nicht mehr in 35'000 Rassisten-Fressen blicken müssen.» Später entschuldigte das Bundeskanzleramt für dieses Statement und korrigierte die Zahl weiter nach oben.
Spätere Modellvarianten könnten aber sehr wohl auch in umgekehrter Richtung das Zusammenleben vereinfachen. So könnten europäische Islamisten sich endlich glücklich in Europa bewegen, weil «HoloLens» für sie automatisch alle Frauen verhüllt, alle Männer bärtig zeigt, Amerikaner virtuell köpft und beim Blättern durch Satirezeitschriften ruckelfrei wunderbare arabische Ornamente einblendet, wo immer Gefühle verletzt werden könnten.
Boom-Markt Schweiz?
Auch «Schweiz Tourismus» hat hinter vorgehaltener Hand bestätigt, bereits mit Microsoft an einer HoloLens Swiss Edition zu arbeiten. Geplant sind zwei Preisstufen, wobei die günstigere Variante europäischen Touristen einfach Preise vorgaukelt, wie sie bis letzten Donnerstag noch galten. Die teurere und aufwändigere Variante soll dem Schweiz-Reisenden überall freundliche Hotelangestellte vorspielen, wo in Wirklichkeit frustrierte Sauertöpfe arbeiten.
An einer dritten, nochmals kostspieligeren Variante, die die Schweiz virtuell in eine idyllische Ecopop-Landschaft voller Wacker-Preis-Dörfli und ganz ohne Dichtestress verwandelt, dürften bis zu 50,3 Prozent der Bevölkerung interessiert sein.