Die IPH war im September 2007 eröffnet worden. Die Schule sei gut gestartet, sagte Schuldirektor Christoph Tanner am Samstag. Sie habe den Auftrag der Korps und der Konkordatskantone der Zentral- und Nordwestschweiz umsetzen können.
Die IPH schliesst 2008, das erste volle Betriebsjahr, mit einem Gewinn von 750'000 Franken ab. Budgetiert war ein Verlust von 40'000 Franken.
Insgesamt zählte die in einem ehemaligen Seminar untergebrachte Schule 50'000 Belegungstage. Die Auslastung betrug somit rund 60 Prozent.
Tanner sagte, die Schule sei auf 240 Absolventen ausgerichtet worden. 2008 hätten aber deutlich mehr die Grundausbildung absolviert. Von den 292 Absolventen hätten 96 Prozent bestanden.
Die IPH war im September 2007 eröffnet worden. (Archivbild) /

Kantonale Zusammenarbeit
Die IPH bildet die Kantonspolizisten von Aargau, Bern, Basel-Land, Basel-Stadt, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Solothurn, Uri und Zug sowie die Stadtpolizisten von Luzern aus. Auch die Wächter der Kernkraftwerke lassen sich in Hitzkirch schulen.
Neu steht der Konkordatsbehörde Sabine Pegoraro, Regierungsrätin von Basel-Land, vor. Sie löst dort den Nidwaldner Sicherheitsdirektor Beat Fuchs ab. Sie sagte, die IPH habe lange vor HarmoS Schweizer Schulgeschichte geschrieben.
Im letzten Sommer hatte es Kritik aus Basel-Stadt gegeben, dass die IPH zu stark auf die Bedürfnisse der Landkantone ausgerichtet sei. Fuchs und Pegoraro wiesen darauf hin, dass die Schule nur die Grundausbildung vornehme. Die spezifische, auf die einzelnen Regionen zugeschnittene Ausbildung, müsse in den Korps geschehen.
Bislang konzentrierte sich die IPH auf die Grundausbildung. Nun soll vermehrt auch die Weiterbildung aufgebaut werden.