Am Samstag hatten die Studierenden mit einem «Flashmob» in der Basler Innenstadt auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht: Die Teilnehmenden setzten sich alle gleichzeitig auf die Strasse und lasen laut aus Büchern vor, während andere Flyer verteilten. An der Aktion hätten etwa 30 Personen teilgenommen, hiess es bei «Unsere Uni».
An der Vollversammlung am Samstagabend seien zudem rund 70 Personen mit dabei gewesen. Das waren weniger als die 100 bis 200 Teilnehmenden an den vergangenen Wochentagen. Am Wochenende seien jedoch viele Studierende abwesend und am Montag fänden wieder mehr Aktivitäten statt, sagte ein Sprecher auf Anfrage.
Die internationale Aktionswoche dauert bis Mittwoch
Die Studentenproteste in Basel stehen in Zusammenhang mit einer internationalen Aktionswoche, die noch bis Mittwoch dauert.
Die Basler-Studenten protestieren auch am Wochenende. (Archivbild) /


Am vergangenen Donnerstagabend hatte eine Vollversammlung Uni-Rektor Antonio Loprieno ihre Forderungen vorgelegt. Gemäss Communiqués wehren sich die Studierenden etwa gegen die «Verschulung des Studiums».
Weiter fordern sie die Abschaffung des Universitätsrats in seiner heutigen Form und demokratischere Strukturen sowie die Streichung von Studiengebühren und «sozialer Selektion». Auch soll das ausgelagerte Personal in Catering und Reinigung wiedereingegliedert werden. Für den 17. November wurde ein internationaler Aktionstag angekündigt.