et / Quelle: news.ch / Freitag, 8. Januar 2010 / 10:32 h
Die top-angestiegenen Web-Suchanfragen bei Google in der Schweiz der vergangenen 7 Tage:
1. burj dubai +1.550 %
2. diemtigtal +650 %
3. nexus one +400 %
4. rega +250 %
5. migros klubschule +80 %
6. www.bluewin.ch +60 %
7. sunrise mail +60 %
8. netlog.com +60 %
9. jobs.ch +60 %
10. rav +50 %
Zur Abwechslung haben wir eine Nummer eins, die falsch ist. Das ist aber nicht die Schuld der Sucher im Netz, sondern jene der Bauherren in Dubai, die bis zur Einweihung am 4. Januar ein Geheimnis aus dem Namen des nunmehr höchsten Gebäudes der Welt machten. Ja, der Burj Dubai heisst nun Burj Chalifa. Ebenso geheimnisvoll war bis zur Einweihungsparty auch die Höhe – doch nun kennt man auch diese: 828 Meter.
Etwas weiter oben fand in dieser Woche ein Drama statt: 6 Menschen, darunter ein Rega-Arzt, der zur Rettung eingeflogen und von einer zweiten Lawine verschüttet wurde, kamen ums Leben. Eine Skitour im Diemtigtal im Berner Oberland war zur Todesfalle geworden und erinnerte nachdrücklich daran, dass auch in den Zeiten von High-Tech und Lawinensuchgeräten der Tod in den Bergen nie fern ist. Traurige Nummern zwei und vier auf der Liste.
Burj Chalifa: Die 828 Meter hohe Potenz des Emirats in Dubai. /

Helfer suchen nach den Vermissten des Lawinenunglücks, während ein Rega-Helikopter das Gebiet «Chummli» im Diemtigtal im Berner Oberland verlässt. /

Neuer iPhone-Konkurrent: Das Nexus One von Google. /


Selbst das neue Google-Handy «Nexus One» hätte hier nicht mehr helfen können. Aber in weniger dramatischen Situationen soll dieses neue Handy mit Open-Source-Software und allen Gadgets die Google zu bieten hat, zum grossen iPhone-Konkurrenten werden. Ersten Berichten zufolge hat es das Zeug dazu. Wir sind mal gespannt.
Mit dem neuen Jahr begann auch eine neue Weiterbildungssaison und der grösste Schweizer Erwachsenenbildner, die Migros-Klubschule, erfährt deshalb auch wieder grosses Interesse der Surfer. Es könnte allerdings auch sein, dass viele Leute unfreiwillig Zeit zur Fortbildung haben. Die Krise ist nämlich endgültig hier angekommen, wie die Plätze neun und zehn andeuten. Wenn Stellenportale wie Job.ch und regionale Arbeitsvermittlungsstellen plötzlich populär werden, verheisst das nichts Gutes, rechnen doch vermutlich viele damit, bald ohne Arbeit da zu stehen...oder der Job ist bereits weg.