Es sei zu Schiessereien mit den in dem Gebäude verschanzten Aufständischen gekommen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur. Dabei sei der örtliche Al-Kaida-Anführer getötet worden, den der Provinzgouverneur als Abdullah al-Mehdar identifizierte.
Nach Angaben des Innenministeriums wurden vier mutmassliche Al-Kaida-Terroristen festgenommen. Diese hätten sich mit Al-Mehdar getroffen, um «Terroranschläge auf wichtige Einrichtungen in der Provinz zu planen», hiess es.
Entführte Deutsche
Bei einem weiteren Vorfall in der Region kamen der Nachrichtenagentur zufolge zwei Soldaten ums Leben. Extremisten hatten ihnen demnach in einem Hinterhalt aufgelauert.
Bei Gefechten haben Sicherheitskräfte den Anführer einer Al-Kaida-Zelle getötet. (Symbolbild) /


Im Norden des arabischen Landes wurden derweil nach Angaben des Innenministeriums in den vergangenen beiden Tagen mindestens 15 schiitische Rebellen getötet.
In dieser Gegend waren im Juni ein deutsches Ehepaar und ihre drei Kinder entführt worden. Auch ein Brite wurde verschleppt. Die jemenitische Regierung verhandelt derzeit nach eigenen Angaben mit den Aufständischen über ihre Freilassung.
Der Jemen war nach dem gescheiterten Anschlag auf ein US-Flugzeug am ersten Weihnachtsfeiertag ins Blickfeld gerückt. Der Täter soll Kontakte zum Al-Kaida-Zweig im Jemen unterhalten haben.