Der webbasierte Kommunikationsdienst war im vergangenen Herbst unter grossem Aufsehen gestartet, konnte aber dem Hype nicht lange gerecht werden. Mittlerweile ist es relativ still um Google Wave geworden.
Schliesslich stand Wave auch etwas im Schatten von Google Buzz, das zwar ebenfalls mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte, aber von Anfang an allen Usern zur Verfügung stand. Da Buzz direkt in Gmail integriert ist, hatte es auch von Beginn an eine bessere Nutzerbasis.
Mehr Nutzung nach Öffnung
Nach der Öffnung für die Allgemeinheit darf Wave darauf hoffen, die Nutzung nun endlich doch ins Rollen zu bringen.
Google Wave ist kostenlos nutzbar. /


Zusätzlich macht Google auch Google-Apps-Usern den Dienst kostenlos zugänglich.
Es sei aufgrund des erhaltenen Feedbacks klar, dass Wave ein toller Platz zum Arbeiten ist - insbesondere, wenn Teams gemeinsam an Projekten arbeiten, die eine Menge Diskussion und enge Koordination erfordern, sagt Stephanie Hannon, Product Manager für Google Wave. «Wenn man Google Wave vor einiger Zeit ausprobiert hat und es noch als unfertig empfunden hat, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um es noch mal auszuprobieren», so Hannon.
Die Wave zugrundeliegenden Protokolle stehen seit längerem auch anderen Anbietern und Entwicklern zur Verfügung. Auch Googles Implementierung soll weitgehend als Open Source freigegeben werden.