Die beiden Unternehmen gaben am Mittwoch (Ortszeit) eine Partnerschaft bekannt. Die Idee ist, dass Einträge in der Trefferliste der Microsoft-Suchmaschine Bing mit Informationen von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern verknüpft werden.
Die Microsoft-Suchmaschine Bing. /


Die Einbindung von Funktionen des Sozialen Netzwerks soll die Suche im Internet persönlicher machen und relevantere Ergebnisse liefern.
Experten werteten die Partnerschaft als Versuch von Microsoft, den grossen Abstand zum führenden Konkurrenten Google zumindest zu verringern. Das Online-Netzwerk Facebook bringt mit seiner schnell wachsenden Basis aus bereits mehr als 500 Millionen Nutzern ein enormes Netz sozialer Verknüpfungen ein.
Menschen verbinden
Bei der Suche im Internet gehe es nicht nur um die Verbindung zwischen Daten, sondern auch zwischen Menschen, erklärte Microsoft. So soll die neue Funktion «Liked Results» auch Einträge auflisten, die Facebook-Kontrakte mit dem Vermerk «Gefällt mir» gekennzeichnet haben.
«Menschen treffen ihre Entscheidungen immer wieder mit Hilfe von Informationen ihrer Freunde», erklärte Microsoft und nannte persönliche Empfehlungen für einen Film, ein Restaurant oder ein Mobiltelefon.
Eigener Bekanntenkreis
Mit dem neuen Angebot könne ein Nutzer aus den allgemeinen Suchergebnissen solche herausfischen, zu denen sich der eigene Bekanntenkreis bereits geäussert habe. Zudem soll es leichter werden, bei Bing seine Freunde und Bekannte zu finden.
Beide Unternehmen betonten, dass die Privatsphäre der Nutzer respektiert werde und nur dafür freigegebene Informationen für andere sichtbar seien.