Das schreibt die Behörde in einem Bericht, der am Montag an einer Konferenz zur Atomsicherheit in Wien vorgestellt werden soll. Das Übereinkommen regelt im Fall eines Atomunfalls die Zusammenarbeit zwischen Der IAEA und verschiedenen Ländern hinsichtlich Hilfsmassnahmen, Sicherheit und Kommunikation.
Seit der Atomkatastrophe dringt noch immer radioaktive Strahlung aus dem AKW Fukushima.
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Japan habe dies nie angewendet, kritisiert die IAEA in dem Bericht, der auf Einschätzungen von Experten nach einem Besuch in Japan beruht.
Zugleich kritisierte die Behörde, dass Japan von der IAEA empfohlene mehrstufige Sicherheitsmassnahmen zum Schutz vor Bedrohungen von aussen nicht richtig umgesetzt habe. Diese Empfehlungen sind für die IAEA-Mitgliedstaaten allerdings nicht bindend.
Daneben seien auch die im Jahr 2002 verschärften Anti-Tsunami-Massnahmen von den Behörden nicht richtig umgesetzt worden. Seit der Atomkatastrophe dringt aus dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima noch immer radioaktive Strahlung.