Vivid Entertainment ist unter anderem bekannt für die kommerzielle Veröffentlichung der Sex-Tapes von Popstar Paris Hilton und Schauspielerin Kim Kardashian. Eine Verbindung zum taiwanesischen Elektronikkonzern besteht nicht.
Die Abmahnung ist von HTC jedoch ernst zu nehmen. Wird das am 6. November veröffentlichte und in den USA von AT&T vertriebene «Vivid» nicht bis Montag umbenannt, will das Pornostudio vor Gericht ziehen und seine Ansprüche auf juristischem Wege durchsetzen.
Vivid sieht Marke in Gefahr
Derweil zieht die Nachricht ihre Kreise im World Wide Web und sorgt angesichts der Verwechslungsangst von Vivid mehrheitlich für Belustigung.
Das neue HTC «Vivid». /


Das Unternehmen hat sich laut TechCrunch mittlerweile mit einem offiziellen Statement zu Wort gemeldet.
So teilt Rechtsanwalt Mark Hoffman mit, dass «der Gebrauch der Marke Vivid Seitens von HTC America den falschen Eindruck erweckt, dass die Produkte von HTC in Zusammenhang mit Vivid Entertainment stehen oder unter Einverständnis produziert werden». Vivid nimmt an, dass HTC dieser Umstand eigentlich bewusst sein müsste.
Steven Hirsch, Mitgründer des Studios, legt nach: «Vivid hat 27 Jahre daran gearbeitet, die eigene Marke auszubauen und zu schützen. Wir denken, dies ist ein klarer Verstoss gegen unsere Rechte und werden alle verfügbaren Mittel ausschöpfen, um diese zu sichern.»
Telefonhersteller hält sich noch bedeckt
HTC bestätigt den Erhalt der Abmahnung. Das Unternehmen prüft diese derzeit und hat angekündigt, sich erst nach Abschluss der Angelegenheit ausführlich dazu zu äussern. Ob dies auf eine Namensänderung für das Vivid-Smartphone oder einen Gerichtsprozess hindeutet, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen.