Zugleich betonte die SPD-Politikerin aber, die 90'000-Einwohner-Stadt sei keine Hochburg des Rechtsextremismus: «Unsere Stadt ist nicht braun», sagte sie.
Stiller Protest
Zum Auftakt der Veranstaltung gedachten die Zwickauer mit einer Schweigeminute und brennenden Kerzen der zehn Opfer, die vermutlich von der Terrorgruppe «Nationalsozialistischer Untergrund» getötet wurden.
Sachsens Innenminister Markus Ulbig wertete die öffentliche Kundgebung als angemessene Reaktion auf die Verbrechensserie. «Unsere Antwort auf die Gewalt ist mehr Demokratie und mehr Toleranz», sagte der CDU-Politiker.