Er geisselte die vielen «Todeshändler», die in einer vom Egoismus geprägten Gesellschaft um jeden Preis der Logik der Macht und des Geldes folgten.
Eine Liberalisierung des Drogenkonsums, wie in Teilen Lateinamerikas diskutiert, hält der Papst allerdings nicht für ein geeignetes Mittel gegen die Sucht.
Nach Finanzkorruption, Pädophilie und dem Flüchtlingsproblem spricht Franziskus das Drogenproblem an. /


Man müsse die dahinter liegenden Probleme angehen, «indem man sich für mehr Gerechtigkeit einsetzt», forderte er.
So liessen sich die jungen Menschen in Not an Werte heranführen, die das Gemeinschaftsleben aufbauten und Hoffnung auf Zukunft schenkten. Wichtig seien jedenfalls barmherzige Samariter, die den leidenden und ausgegrenzten Menschen helfen: «Wir müssen alle lernen, wie der heilige Franziskus die Notleidenden zu umarmen.»