Bei dem erst in der vergangenen Woche auf der Crowdfunding-Website Indiegogo vorgestellten Kleingerät handelt es sich um einen Trainings-Coach im Mini-Format, der Daten zur Stärke des Nutzers, der Balance beim Hochheben von Gewichten und auch das Tempo der Übungen analysiert.
Algorithmen zu zehn Übungen
Das Device verfügt als Schnittstelle über eine App, die sich auf Smartphones oder Tablets installieren lässt. Die Software ist so programmiert, dass sie dem Sportler mitteilt, wenn eine Gewichtsübung zu anstrengend für die Gelenke sein sollte. Auch schlägt sie dem Nutzer bei zu wenig Gewicht vor, sich doch mehr zuzutrauen. PUSH kann zehn verschienene Übungen überwachen, darunter Push-ups, Pull-ups, diverse Hock-Trainings und andere.
Jede der Übungen hat einen eigenen Algorithmus. Die Entwickler planen auf Nachfrage noch Workouts anderer Sportarten wie beispielsweise Tennis, Squash oder Rudern in die Software zu integrieren. Das Gerät soll 149 Dollar (ca.
«PUSH» unterstützt ambitionierte Athleten beim Hieven von Gewichten.(Symbolbild) /


135 Schweizer Franken)kosten und mit einer App für Apple- und Android-Smartphones ausgestattet sein. Zudem sollen Profis wie Trainer die Möglichkeit haben, die gewonnenen Daten auf einer Webseite einzugeben und dort gezielt auswerten zu lassen.
Finanzierungsziel 80'000 Dollar
Die Pläne der Entwickler gehen noch weiter. So planen sie zukünftig auch eine Überwachung der Herztöne, was ebenfalls in die Software integriert werden soll. Bereits nach einigen Tagen hat das Unternehmen die Hälfte seines Fundraising-Ziels von 80'000 Dollar (ca. 72'800 Schweizer Franken) erreicht. Beta-Tests mit PUSH sind ab Dezember 2013 mit rund 1000 Usern geplant. Mit der Auslieferung der finalen Geräte soll im April des kommenden Jahres begonnen werden.