In sie fliesst neben dem Warenhandel beispielsweise der Dienstleistungsverkehr mit dem Ausland ein, aber auch Entwicklungshilfe und Vermögenseinkommen.
Grund für das Defizit ist der schwache Yen, der sich 2013 wegen der extrem lockeren Geldpolitik der Notenbank um 17 Prozent verbilligte. Dadurch werden Importe von Energie teurer, die zumeist in Dollar bezahlt werden müssen.
Der Yen ist derzeit schwach. /

Wichtige Energieimporte
Japan ist seit der Abschaltung von Atomkraftwerken nach der Katastrophe von Fukushima stärker auf Energieimporte angewiesen.
Experten gehen davon aus, dass mit der anziehenden Weltkonjunktur auch die Exporte stärker zulegen und die Handelsdefizite dann verschwinden werden. Zudem dürfte die für April geplante Mehrwertsteuererhöhung die heimische Nachfrage und damit den Import von Konsumgütern bremsen.