Dass diese aufgespürt und erkannt werden, verdankt Benchpark dem Umstand, dass es von Bewertern unter anderem eine eindeutig erkennbare Unternehmens-E-Mail-Adresse verlangt.
Neue Dimensionen
Da andere Bewertungsportale lässiger bei der Annahme von Bewertungen sind, schätzt man bei Benchpark, dass mindestens 30 Prozent aller im Internet veröffentlichten Bewertungen Selbstbelobigungen sind. Benchpark-Geschäftsführer Dirk Maass sieht für die Zukunft keine Trendwende: «Seit bekannt ist, dass positive Bewertungen die Trefferposition auf Google verbessern, erreicht dieses Problem neue Dimensionen.»
Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs
Dirk Maass sieht langfristig eine Gefahr für die Glaubwürdigkeit von Bewertungsportalen: «Die Betreiber müssen die Prüfung verbessern, das heisst genauer hinschauen.
Mit gefälschten Bewertungen kann man nicht nur abheben, sondern auch abstürzen. /


Ansonsten machen sie sich der Beihilfe zum Betrug schuldig.» Da eine genauere Prüfung aufwändig, kostenintensiv und in bestimmten Branchen praktisch unmöglich ist, könnte dies für viele Portale das Ende bedeuten. Bislang kaum beachtet wird in diesem Zusammenhang auch, dass sich Bewerter bei einer Selbstbewertung dem Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs aussetzen und auf Unterlassung verklagt werden können.
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