Die Credit Suisse (CS) liess für ihre Sorgenbarometer-Umfrage 2009 im Spätsommer vom GfS-Forschungsinstitut Bern über 1000 Stimmberechtigte in allen Landesteilen befragen. Dabei zeigten sich 66 Prozent der Befragten besorgt über die Arbeitslosigkeit, das sind 13 Prozentpunkte mehr als 2008.
Mit je 36 Prozent werden das Gesundheitswesen und die Altersvorsorge zu den fünf wichtigsten Problemen der Schweiz gezählt. Gut ein Drittel der Befragten glaubt allerdings, dass diese Bereiche auch noch in zehn Jahren zu den Hauptsorgen gehören werden. Arbeitslosigkeit wird von 58 Prozent als langfristiges Problem angesehen.
Auf je rund 30 Prozent ist die Sorge um die soziale Sicherheit, die Wirtschafts- und die Finanzkrise gestiegen.
Dem Bundesrat wird Vertrauen entgegen gebracht. /


Bei den beiden ersteren sind das rund 10 Prozentpunkte mehr als vor Jahresfrist.
Grosses Vertrauen in die Medien
Persönliche Sicherheit, Ausländer und neue Armut gehören für 20 bis 25 Prozent der Befragten zu den fünf wichtigsten Problemen.
Das Vertrauen der Stimmberechtigten in die Politik und Wirtschaft hat laut dem Sorgenbarometer gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Gestiegen ist auch das Vertrauen in die massgeblichen Institutionen. Am meisten Vertrauen geniessen erstmals in der Geschichte des Sorgenbarometers gewisse Medien. Fernsehen und Radio (72 bzw. 70 Prozent) haben die traditionellen Spitzenreiter Bundesgericht und Polizei (je 66 Prozent) an der Spitze abgelöst.