Die SNB hatte dieses Mindestkursziel am Dienstagvormittag angekündigt. Auch der Dollar stand deutlich höher als noch vor zwei Tagen.
Positiv wurde im Markt zudem aufgenommen, dass das deutsche Bundesverfassungsgericht Klagen gegen die Griechenland-Hilfen und den Euro-Rettungsschirm EFSF zurückgewiesen hat und damit eine Unsicherheit beseitigte.
Händler sprachen von einer deutlich besseren Stimmung - die Anleger fassten wieder Mut. Der Aktienmarkt profitierte. Der Leitindex der Schweizer Börse, der SMI, notierte zum Handelsschluss 2,5 Prozent höher. «Ein schwächerer Franken lässt die Firmengewinne wieder stärker sprudeln», sagte ein Händler.
Doch die Händler warnen auch vor Euphorie. Schuldenkrise und Rezessionsgefahr seien nicht gebannt und die Kapitalisierung der Banken bleibe ein Thema. «Für weiterhin volatile Kurse dürfte gesorgt sein», sagte ein Händler.
Der Franken bleibt unverändert. /


Neue Impulse werden unter anderem von der Zinssitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag erwartet.
Öl wird teurer
Nicht nur die Aktienkurse, sondern auch die Ölpreise sind am Mittwoch deutlich gestiegen. Am späten Nachmittag kostete ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 115,57 Dollar. Das waren 2,68 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 3,14 Dollar auf 89,16 Dollar.
Gold fällt
Gefallen ist hingegen der Goldpreis. Er ist weiter gesunken und hat sich damit deutlich von seinem jüngsten Rekordhoch entfernt. Im Tief kostete eine Feinunze (etwa 31 Gramm) des Edelmetalls zur Wochenmitte rund 1.827 US-Dollar. Erst am Dienstag hatte der Goldpreis ein neues Rekordhoch bei 1,92115 Dollar erreicht. Seitdem hat das gelbe Edelmetall um fast 100 Dollar oder knapp fünf Prozent nachgegeben.