Ein Sprecher bezeichnete die Waffenlieferungen an das gewaltsam gegen Oppositionelle kämpfende Regime von Präsident Baschar al-Assad am Montag als zutiefst schockierend. Konkrete Angaben zu Art und Menge der nach Syrien gebrachten Waffen machte er allerdings nicht.
Zuletzt hatte es Berichte aus der Türkei gegeben, wonach Zollbeamte dort vor kurzem vier iranische Lastwagen wegen Verdachts auf Lieferung von Militärmaterial nach Syrien gestoppt hatten. Die Fahrzeuge sollten von Experten untersucht werden. Türkische Medien berichteten über Hinweise, wonach sich in dem beschlagnahmten Transport Sprengstoff und Waffen befanden.
Das syrische Militär ist angeblich mit Waffen aus dem Iran ausgerüstet. /

Waffenembargo gegen Iran
Gegen den Iran hatte der UNO-Sicherheitsrat bereits 2007 ein umfangreiches Waffenembargo verhängt, das auch dem Land selbst verbietet, Waffen und ähnliches Material an andere Staaten zu liefern. Ein weiterer Beschluss folgte 2010. Hintergrund war in beiden Fällen das umstrittene iranische Atomprogramm.
Gegen Syrien gibt es bislang keine Resolution des UNO-Sicherheitsrats. Trotz anhaltender blutiger Unruhen lehnt Russland bislang eine «einseitige» Verurteilung des Assad-Regimes im Weltsicherheitsrat ab.