Auf der Samsung-Keynote zur CES 2013, die am Ende sogar einen Gastauftritt des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton zu bieten hatte, wurde nicht nur der neue 8-Kern-Prozessor Samsung Exynos Octa vorgestellt, sondern auch erneut das Thema «Flexible Displays» behandelt. Brian Berkeley von Samsung zeigte sowohl mit echten Beispielen als auch im Video, wie Samsung sich die Zukunft von Smartphones und Tablets vorstellt.
Die biegsamen Bildschirme von Samsung bekommen eine neue Bezeichnung, sie heissen nun Youm. Berkeley zog ein funktionierendes Display in Smartphone-Grösse aus der Tasche, das unter dem Applaus des Publikums gebogen und geknickt wurde, ohne offensichtlich an Funktion einzubüssen. Ein zweiter Youm-Prototyp kam als Smartphone daher, bei dem das Display um den Rand herumgezogen war.
Biegsames Display bei Samsung. /

Nein, es geht nicht gleich kaputt. /

Ein Anwendungsbeispiel: Smartphone-Tablet-Zwitter. /


Dort sollen weitere Informationen und Bedienelemente platziert werden können, um dem Nutzer mehr Komfort zu bieten.
25 Prozent weniger Stromverbrauch bei Tablet-Displays
In einem Video waren dann zwei weitere futuristische Geräte zu sehen. Einmal zeigte Samsung seine Idee von einem Smartphone-Tablet-Zwitter - aufgeklappt erzeugt das innere der beiden Displays ein Tablet, zusammengeklappt ist das Gerät ein Smartphone etwa in der Grösse einer Brieftasche. Die zweite Neuerung kam als Tablet zum Ausrollen daher, dass sich zum Transport in ein platzsparendes zylindrisches Gehäuse verpacken lässt.
Solche Geräte mit flexiblen Bildschirmen bleiben jedoch noch immer Zukunftsmusik, einen konkreten Zeitplan hat Samsung noch nicht bekannt gegeben. Für die unmittelbare Zukunft liegen die Verbesserungen in anderen Bereichen. So versprach Berkely, das in Kürze ein neues Tablet-Display in 10,1 Zoll erscheinen wird, das einen um 25 Prozent niedrigeren Stromverbrauch als aktuelle Modelle haben soll.