Jahrelang stand er als starrsinniger Opa Vinzenz Bieler für die ZDF-Serie «Forsthaus Falkenau» vor der Kamera. In den vergangenen Jahren lebte er aber zurückgezogen in seinem Haus in München.
Bevor er im Fernsehen bekannt wurde, hatte der am 8. Juli 1923 in Worms am Rhein geborene Buschhoff sich einen Namen als Theaterschauspieler gemacht. Er war Ensemble-Mitglied der Münchner Kammerspiele, stand im Staatstheater Oldenburg auf der Bühne und trat in der Berliner Volksbühne auf.
In den 1950er, 60er und 70er Jahren spielte er in mehreren Kinofilmen mit. Im Jahr 1958 stand er neben dem grossen Curd Jürgens im «Schinderhannes» vor der Kamera.
Walter Buschhoff. /


Für seine Rolle in dem Film «Scarabea» wurde er im Jahr 1969 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Im Jahr 2000 war Buschhoff noch einmal auf der grossen Kinoleinwand zu sehen - in der Komödie «Rennschwein Rudi Rüssel».
18 Jahre «Forsthaus Falkenau»
Keiner seiner Rollen aber blieb er so lange treu wie der des Vinzenz Bieler im «Forsthaus Falkenau». Nach 17 Staffeln und 18 Jahren Dreh verliess er die Serie im Jahr 2006 gemeinsam mit dem Hauptdarsteller Christian Wolff alias Förster Martin Rombach und Bruni Löbel, die jahrelang die Oma Herta gab.
Mit der 18. Staffel, die das ZDF ab Anfang Januar 2007 ausstrahlte, übernahm dann der junge Förster Stefan Leitner, gespielt von Hardy Krüger jr., das Küblacher Revier.
Buschhoff lebte in den vergangenen Jahren zurückgezogen in seinem Haus in München, schon lange ging es ihm nicht mehr gut. Er sei zum Schluss ziemlich einsam gewesen, sagte ein guter Freund von ihm der dpa. «Er hat es verdient, dass man sich an ihn und seine Arbeit erinnert.»