Das Reduktionsziel beruht auf einer im Jahr 2002 unterzeichneten freiwilligen Zielvereinbarung der Schweizer Autoimporteure und des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Demnach sollte der durchschnittliche Treibstoffverbrauch zwischen 2000 und 2008 von 8,4 auf 6,4 Liter pro 100 km sinken.
Weil die Zielvereinbarung auf freiwilliger Basis abgeschlossen wurde, kann der Bund gegen die Auto-Importeure keine Sanktionen ergreifen, wie es in einer Medienmitteilung des Bundesamts für Energie (BFE) heisst. Das UVEK wolle darum die künftigen Zielsetzungen gesetzlich festlegen.
Die Zielvereinbarung waren auf freiwilliger Basis abgeschlossen worden. (Symbolbild) /


Im Jahr 2012 sollen bereits 65 Prozent der Neuwagen eines Herstellers/Importeurs das Ziel erreichen, 2013 müssen es 75 Prozent und 2014 schon 80 Prozent sein. Wenn die Hersteller und Importeure diese Ziele nicht erreichen, werden Geldbussen fällig.
Gegenvorschlag
Das UVEK arbeite diesen Vorschlag, mit dem auch eine Motion der Energiekommission des Nationalrats erfüllt wird, als indirekten Gegenvorschlag zur «Offroader-Initiative» aus, schreibt das BFE.
2008 lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neuwagen bei 175 g/km, was einer Abnahme von 4,37% gegenüber dem Vorjahr entspricht (2007: 183 g/km). Zum Vergleich: In der EU lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neuwagen im Jahr 2007 bei rund 160 g/km.