«Wir sind weiterhin offen für einen Kompromiss», sagte Girod, der zum Offroader-Initiativkomitee gehört, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Gegenvorschlag müsse aber noch angepasst werden. Sonst hielten die Jungen Grünen und das Initiativkomitee «Für menschenfreundlichere Fahrzeuge» an dem Volksbegehren fest.
Girod stört sich daran, dass der Bundesrat die Sicherheit in seinem Vorschlag vernachlässige. Weiter seien die Bussen zu niedrig im Vergleich zur Kaufkraft in der Schweiz.
Laut Bastien Girod vernachlässigt der Bundesrat die Sicherheit in seinem Vorschlag. (Symbolbild) /


«Die Industrie wird die Bussen einfach bezahlen», prognostizierte Girod. Zudem sei es schlecht, dass der Bundesrat den durchschnittlichen CO2-Ausstoss als Massstab nehme.
Auch für Greenpeace, WWF und den Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) geht der bundesrätliche Gegenvorschlag zu wenig weit. 2015 dürfe die Neuwagenflotte pro Fahrzeug höchstens 120 Gramm pro Kilometer ausstossen, im Jahr 2020 höchstens 80 Gramm, hielten die drei Organisationen fest.
Die Importeursvereinigung auto-schweiz und der Schweizerische Gewerbeverband warnten vor höheren Kosten für die Konsumenten: «Für den Durchschnitt aller Autos wäre mit einem Preisanstieg von 5 bis knapp 10 Prozent zu rechnen», teilten sie mit. Der Gegenvorschlag des Bundesrates treffe so auch familienfreundliche und für Bergkantone unerlässliche vierradgetriebene Autos.