Die Bittschrift werde am Mittwoch Bundesrat Moritz Leuenberger übergeben, sagte Rolf Meier von Mountain Wilderness zu einer Mitteilung. Als Chef des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) sei Leuenberger für die Frage der Gebirgslandeplätze zuständig.
Getragen wird die Petition von Mountain Wilderness, dem Verkehrs-Club Schweiz, der Pro Natura und dem WWF. Am Wochenende führten Mountain Wilderness und VCS ausserdem eine Aktion gegen Heliskiing durch, wegen des schlechten Wetters allerdings nicht wie geplant auf 14 Berggipfeln, wie Meier sagte.
Künftige Standorte von Gebirgslandeplätzen
Die Petition und die Aktion sollten Druck erzeugen für die laufenden Verhandlungen über die künftigen Standorte von Gebirgslandeplätzen, führte Meier aus.
Getragen wird die Petition, Stop von Heliskiing, von Mountain Wilderness, dem Verkehrs-Club Schweiz, der Pro Natura und dem WWF. (Archivbild) /


Zunächst gehe es um fünf Landestellen bei Zermatt, danach um sieben Standorte im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch.
Besonders stossend ist laut Meier, dass rund die Hälfte der 42 Schweizer Gebirgslandeplätze in vom Bund inventarisierten Schutzgebieten liegen. Die Landeplätze in diesen Schutzzonen und am Rand von Schutzgebieten müssten aufgehoben werden, fordern die Umweltorganisationen.
Die jährlich rund 15'000 Flugbewegungen für etwa 20'000 Helikopter-Skifahrer störten Bergsportler und Ruhebedürftige, schrieben Mountain Wilderness und VCS. Auch andere Umweltorganisationen, Alpinschulen und auch Bergführer unterstützten das Anliegen, hiess es.