Die Bier- und Champagnerduschen, die sich die Spielerinnen nach dem 2:0-Sieg gegen die USA noch auf dem Eis verabreichten, sorgten beim Internationalen Olympischen Komitee für Unverständnis. «Wenn sie so in der Kabine feiern wollen, ist das ihre Sache, aber nicht in der Öffentlichkeit», meinte der IOC-Exekutivdirektor der Olympischen Spiele, der Schweizer Gilbert Felli. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
US-Pressesprecher im Kanada-Trikot
Für Robert Gibbs, Pressesprecher im Weissen Haus in Washington, hat die 0:2-Niederlage der amerikanischen Eishockey-Frauen im Final gegen Kanada des olympischen Turniers unangenehme Folgen. Weil er eine Wette mit seinem kanadischen Amtskollegen Dimitri Soudas über den Ausgang der Partie verlor, muss Gibbs beim nächsten Termin mit Reportern das Trikot des kanadischen Teams überstreifen.
Putin droht mit Konsequenzen
Enttäuscht vom Abschneiden des russischen Teams in Vancouver hat Regierungschef Wladimir Putin eine scharfe Analyse angekündigt sowie Konsequenzen angedroht.
Wladimir Putin ist enttäuscht vom Abschneiden seiner Landsleute in Vancouver. (Archivbild) /


«Natürlich haben wir Grosses erwartet von unserer Mannschaft», sagte Putin gemäss Angaben der Agentur Interfax. Die «Fehler und Misserfolge» der Russen müssten untersucht werden. Russland liegt im Medaillenspiegel weit abgeschlagen hinter den Top-Nationen.
Olympia als Goldgrube
Die Umsätze in Vancouvers Restaurants sind während der Winterspiele förmlich explodiert. Inhaber berichten von Umsatzsteigerungen von insgesamt 89 Prozent. Im Bezirk Yaletown, wo sich eine der über die Stadt verteilten Feierzonen «Live Sites» befindet, kletterten die Umsätze bisher sogar um 128 Prozent.