«Bahn 2030 heisst mehr Sitzplätze, mehr Züge und mehr Platz in den Bahnhöfen», sagte BAV-Direktor Max Friedli vor den Medien in Bern. Der Bundesrat hatte das Bundesamt damit beauftragt, zwei Varianten auszuarbeiten - eine für 12 Milliarden Franken und eine für 21 Milliarden.
Nun sind die Prioritäten bekannt: Im Vordergrund steht der Ausbau stark belasteter Strecken.
Andreas Meyer, CEO SBB, und Max Friedli, Direktor BAV, orientieren an der Medienkonferenz zum Stand der Bahn 2030. /


Erste Priorität haben zudem umfassende Ausbauten in den Bahnhöfen Lausanne und Genf sowie die Erhöhung von Tunnel- und Streckenprofilen im Wallis.
Zugänge zu den Zügen vergrössern
Vielerorts müssten die Zugänge zu den Zügen vergrössert und die Energieversorgung angepasst werden, schreiben das BAV und die SBB weiter. Für den Güterverkehr seien Massnahmen am Jura-Südfuss und zwischen Basel und Zürich vorgesehen.
Die Knacknuss der Vorlage werde die Finanzierung sein, sagte Friedli. Das Parlament hatte beschlossen, die Investitionen von Bahn 2030 aus dem FinöV-Fonds zu finanzieren. Dies setzt voraus, dass der Fonds über die bisher vorgesehene Laufzeit hinaus verlängert wird.
Geprüft werden weitere Finanzierungsmöglichkeiten, darunter eine Abgabe auf die Fahrausweise sowie eine Finanzierung über denjenigen Anteil der Schwerverkehrsabgabe (LSVA), der den Kantonen zugute kommt.