fest / Quelle: davos.im / Montag, 10. März 2025 / 21:15 h
Der Bund beteiligt sich voraussichtlich mit bis zu 50 Prozent der Kosten. Das Programm bündelt über 70 Massnahmen - von der Verbesserung der Fuss- und Radwege bis zur Elektrifizierung des Busverkehrs. Kernprojekte wie die Verlagerung des Bahnhofs Davos Dorf und die Aufwertung des Strassenraums sollen die Lebensqualität stärken und Wohnraum schaffen.
Ziel ist es, Verkehrs- und Siedlungsentwicklung langfristig zu harmonisieren und nachhaltige Mobilität zu fördern. /


Nach jahrelanger Planung sowie öffentlicher Mitwirkung folgt nun die Bundesprüfung, deren Entscheidung Ende 2027 erwartet wird. Ab 2028 könnten erste Massnahmen umgesetzt werden.
Das
Agglomerationsprogramm ist das Ergebnis mehrjähriger Vorarbeit: Davos hat seit 2018 zahlreiche Strategien aktualisiert - vom Wohnraumentwicklungskonzept bis zum Gesamtverkehrsplan. Diese wurden nun zu einem konsistenten Gesamtpaket verschmolzen, das Verkehrsengpässe entschärfen und durch gezielte Verdichtung attraktiven Wohnraum schaffen soll.
Zu den Schwerpunkten zählen:
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Die Verlagerung des Bahnhofs Davos Dorf, um Anbindungen zu optimieren.
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Der Ausbau durchgängiger Fuss- und Radwege sowie elektrifizierter Buslinien.
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Die Neugestaltung von Strassenräumen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität.
Alle Projekte durchlaufen reguläre Genehmigungsverfahren und werden schrittweise konkretisiert. Die finale Bundesentscheidung steht nach einer zweijährigen Prüfphase Ende 2027 an. Bis dahin bleibt das Programm ein zentraler Baustein für Davos? Entwicklung - als Balanceakt zwischen Modernität und Erhalt des alpinen Charakters.