fest / Quelle: arosa.im / Mittwoch, 26. März 2025 / 19:48 h
Die Vereinigte Bundesversammlung hat eine bedeutende Entscheidung getroffen: Der Zuger
Martin Pfister wird in den Dienst berufen und voraussichtlich das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in der Schweizer Regierung leiten. Nach einer Reihe von Herausforderungen wird der Oberst nun als Krisenmanager agieren - eine Aufgabe, die sowohl Fachwissen als auch eine positive Einstellung erfordert.
Martin Pfister, geboren 1963 und im Kanton Zug aufgewachsen, blickt auf eine vielseitige berufliche Laufbahn zurück. Er war unter anderem als Lehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig sowie als Berater für Non-Profit-Organisationen und Verbände. In der Armee erreichte er den Rang eines Obersts und leitete die Katastrophenhilfe der Territorialregion 3. Seine politische Karriere begann 2003 in der Gemeinde Baar. Im Jahr 2006 wurde er in den Zuger Kantonsrat gewählt, übernahm später die Rolle des Fraktionschefs sowie das Präsidium der kantonalen CVP (heute "Die Mitte"). Seit 2016 war er Regierungsrat des Kantons Zug.
Am 12. März 2025 wurde er schliesslich zum Bundesrat gewählt.
Die Vereinigte Bundesversammlung hat Martin Pfister am 12. März 2025 in den Bundesrat gewählt. /


Tourismusdirektor Roland Schuler kommentierte:«Ein Katastrophenfall ist das VBS sicher nicht, aber die jüngsten Pleiten, Pannen und Rücktritte lassen nur einen Schluss zu: Wer sich dieses Amt zutraut, braucht neben Fachwissen und Selbstvertrauen vor allem auch jede Menge Mut und Humor.»
Schaufel aus Aroser Eis
Martin Pfister ist zudem der erste Nominierte für die
Arosa Humorschaufel aus Aroser Eis
im Jahr 2025, die traditionell zu Beginn des Festivals verliehen wird. Diese Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft oder Sport, die im Laufe des Jahres positiv aufgefallen sind oder sich durch besonderen Humor hervorgetan haben.
Sollte der frischgewählte Bundesrat während des 34. Arosa Humorfestivals mit dieser renommierten Auszeichnung geehrt werden, würde er in prominenter Gesellschaft stehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem sein Amtskollege Guy Parmelin, Unternehmer Sami Sawiris, Schriftsteller Thomas Meyer sowie Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer und die ehemaligen Bundesrätinnen Doris Leuthard und Eveline Widmer-Schlumpf. Bei der
33. Ausgabe des Humorfestivals im Jahr 2024 wurde die Auszeichnung an Swiss Olympic-Präsidentin Ruth Metzler verliehen.
Wer die Arosa Humorschaufel zur Eröffnung des 34. Arosa Humorfestivals überreicht bekommt, wird sich am Samstag, den 6. Dezember, um 14 Uhr zeigen.