fest / Quelle: gstaad.im / Donnerstag, 27. März 2025 / 14:40 h
Seit 2016 leitet Faeh das über 50-köpfige Küchenteam des
Gstaad Palace. Seine Karriere ist geprägt von einer beeindruckenden Reihe an Auszeichnungen: Er wurde 2021 als Hotelkoch des Jahres ausgezeichnet, 2022 zum Conseiller Culinaire der nationalen Baillage der Chaîne des Rôtisseurs ernannt, und vor zwei Jahren erhielt er den 16. Punkt von GaultMillau Schweiz. Diese Anerkennungen unterstreichen Faehs aussergewöhnliche Leistungen und sein bemerkenswertes Talent.
Mit der Verleihung der «
Mérite Culinaire Suisse» wird der 64-jährige Faeh für sein umfassendes Wissen und Können geehrt, mit dem er seinen Berufsstand fördert und das kulinarische Erbe der Schweiz pflegt. Dieser prestigeträchtige Preis wird jährlich im Anschluss an einen nationalen Wettbewerb an vier Chefköche und zwei Konditoren-Confiseure verliehen. Die Kandidaten werden von einer 15-köpfigen nationalen Jury bewertet, der auch namhafte Persönlichkeiten wie Irma Dütsch und Edgard Bovier angehören, mit denen Faeh seit vielen Jahren verbunden ist. Vor zwei Jahren trat Faeh als Conseiller Culinaire in die Fussstapfen von Irma Dütsch, die in der Schweiz als Grande Dame de la Haute Cuisine bekannt ist.
«Es ist mir eine besondere Ehre, in die 'Mérite Culinaire Suisse' aufgenommen zu werden. Eine solche Auszeichnung ist etwas Einzigartiges, sozusagen das Sahnehäubchen auf meiner Karriere. Mein Dank gilt meinem grossartigen Küchenteam, insbesondere meiner rechten Hand, Chef Luca Gatti», äusserte sich Culinary Director Franz W. Faeh erfreut. Die renommierte Auszeichnung wurde Faeh im Rahmen einer Feier im Hotel Bellevue Palace in Bern von Wirtschaftsminister Guy Parmelin überreicht. Bislang tragen knapp 50 Chefköche und Konditoren-Confiseure den Ehrentitel «Kulinarische Meriten Schweiz».
Kreativität und Authentizität als Erfolgsrezept
Bevor Faeh die Leitung der Küche im Gstaad Palace übernahm, sammelte er Erfahrungen in verschiedenen renommierten Häusern der Regent-Hotelgruppe in Asien, unter anderem in Hongkong, Jakarta und Bangkok.
Franz W. Faeh, Culinary Director des Gstaad Palace. /


Zudem war der gebürtige Saanenländer mehrere Jahre als Privatkoch für die thailändische Königsfamilie tätig.Trotz dieser Erfahrungen in der Welt des Luxus hat sich Faeh stets seine Authentizität bewahrt.
«Im Gstaad Palace legen wir Wert auf unverfälschten Geschmack, die Wertschätzung von Tradition und eine angemessene Portion Kreativität, um unsere Gäste immer wieder aufs Neue zu begeistern. Letztlich ist unsere Aufgabe ebenso einfach wie anspruchsvoll: Wir müssen für unsere Gäste einen hervorragenden Job machen - und das gelingt uns in der Küche durch Teamwork und engagierte Zusammenarbeit», erklärt Franz W. Faeh. Faeh verfolgt einen bewusst «anderen Führungsstil», um diesen besonderen Teamgeist zu fördern. Flache Hierarchien und die Freude am Experimentieren tragen dazu bei, dass die Küchenprofis des Palace ihr volles Potenzial entfalten können.
Über das Gstaad Palace
Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Gstaad Palace, das im Dezember 1913 eröffnet wurde, befindet sich seit drei Generationen im Besitz der Familie Scherz und zählt zu den letzten familiengeführten Häusern Europas.Das Saisonhotel bietet 90 Zimmer und Suiten mit einem aussergewöhnlichen Blick auf das Berner Oberland, die zeitgenössischen Stil mit alpinem Flair verbinden. In fünf Restaurants werden Schweizer, italienische und internationale Spezialitäten sowie eine mit 16 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Gourmetküche serviert. Der hoteleigene Nachtclub GreenGo ist bekannt für seine legendären Partys und sein illustres Publikum.
Der Palace Spa bietet auf 1800 Quadratmetern ein umfassendes Verwöhnprogramm. Im Sommer stehen den Gästen ein Pool in olympischer Grösse und vier Tennisplätze zur Verfügung. Mit der Walig Hütte, einer Alp aus dem Jahr 1783 auf 1700 Metern über dem Meeresspiegel, bietet das Gstaad Palace ein einzigartiges Refugium, in dem die Gäste die Ruhe und Authentizität des Saanenlands erleben können. Die Familie Scherz begrüsst ihre Gäste im Sommer vom 22. Juni bis zum 4. September 2025 und im Winter vom 15. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026.